Wenn innere Unruhe und Angstgefühle ein normales Maß überschreiten

Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach innerer Ausgeglichenheit, und den meisten Menschen gelingt es auch, eine eigene Form dieses grundlegenden Gemütszustandes zu entwickeln. Es gibt aber Phasen im Leben, in denen – vorübergehend oder auch langfristig – ein Zustand erhöhter Anspannung erreicht wird. Wenn innere Unruhe und Angstgefühle ein normales Maß überschreiten, kann das im Alltag enorm belastend und einschränkend sein. Das Gefühl der Angst kann so sehr in den Vordergrund rücken, dass das alltägliche Leben darunter leidet.

Wer von belastenden Unruhezuständen und Angstgefühlen betroffen ist, gerät schnell in einen Teufelskreis, kommt in der Nacht nicht zur Ruhe, ist daraufhin tagsüber unkonzentriert und leicht reizbar. Geistige und körperliche Begleitsymptome entstehen und machen regelrecht krank: Anspannung und Gereiztheit zeigen sich auch körperlich in muskulärer Verspannung, chronischen Kopf- und Rückenschmerzen.

Kopfschmerzen bedingen Konzentrationsstörungen, die innere Unruhe lässt das Herz rasen und verursacht Magen- und Darmbeschwerden. Je nach Veranlagung können die einzelnen Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt und, auch ohne das subjektive Angstgefühl zu empfinden, vorhanden sein.