Warum immer mehr Menschen unter ängstlicher Unruhe leiden

Heute leiden immer mehr Menschen an innerer Unruhe und Angstgefühlen, die ein normales Maß übersteigen. Aktuellen Untersuchungen zufolge sind ca. ein Sechstel bis ein Viertel aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Phase ängstlicher Unruhe betroffen – Frauen übrigens doppelt so häufig wie Männer.

Die Ursache: Reizüberflutung

Wir leben im Zeitalter der Information, aber immer mehr Informationen sorgen auch für eine immer stärkere und immer schnellere Überflutung mit Reizen. Durch diese Reizüberflutung können im Nervensystem wichtige Botenstoffe der Reizverarbeitung aus dem Gleichgewicht geraten. Das führt in der Folge zu einer ständigen Übererregung der Nervenzellen und schließlich zu den Symptomen einer ängstlichen Unruhe.

Die Auslöser: Überlastung

Auslöser, die das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen bringen, können einschneidende Ereignisse wie die Trennung vom Partner oder der Verlust eines geliebten Menschen sein. Aber auch dauerhafte Überlastungen, wie z.B. der Konkurrenzdruck am Arbeitsplatz oder wirtschaftliche Sorgen, können zu gesteigerten Angstgefühlen führen.

In einem Zeitalter der Reizüberflutung können Botenstoffe der Reizverarbeitung aus dem Gleichgewicht geraten und zu vielfältigen Symptomen einer ängstlichen Unruhe führen.