Burnout

Ansätze zur Behandlung

Die Therapie des Burnout-Syndroms sollte nicht als Behandlung zeitweise auftretender Symptome verstanden werden. Vielmehr ist es eine Lebensveränderung, die sich über längere Zeit hinzieht und das Risiko eines Rückfalls minimieren soll. Wer sich einfach mal ein paar Wochen frei nimmt und danach mit seinem Leben unverändert weitermacht – für den ist der nächste Burnout vorprogrammiert. Nur eine Änderung der Lebensweise, das Erkennen und Beseitigen der Auslöser können dauerhafte Hilfe versprechen.

Ein Burnout-Syndrom lässt sich auch nicht einfach mit Tabletten behandeln. Lediglich Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel gesteigerte Angstgefühle und Unruhezustände, können medikamentös behandelt werden. 

Was kann man selbst unternehmen, damit es nicht zu einem Burnout-Syndrom kommt?

Um zu vermeiden, dass der „Akku komplett ausbrennt“, sind präventive Maßnahmen besonders hilfreich: weniger Energie in die Arbeit, dafür mehr in die Freizeit stecken, Hobbys suchen und pflegen, öfter in den Urlaub fahren oder einfach etwas mehr Zeit mit Freunden verbringen.

Erlernen Sie eine Entspannungstechnik, wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder Yoga. Vermeiden Sie übermäßigen Alkohol-, Kaffee- oder Nikotinkonsum und gehen Sie sportlichen Aktivitäten nach, die Ihnen Freude bereiten. Trennen Sie Arbeit und Freizeit und gewöhnen Sie sich einen Lebensstil an, bei dem es genügend Platz für Ruhe- und Schlafphasen gibt.