Meditation

Entspannung des Geistes

Ruhiges Nachdenken im entspannten Dasein, diese innere Aktivität ist das Wesen der Meditation. Beim Meditieren lernt der Geist, sich von äußeren Reizen abzuschirmen und sich vollkommen auf eine Sache zu konzentrieren; dabei ist es möglich, Bewusstseinsebenen zu erreichen, die normalerweise im Verborgenen liegen. Der Begriff Meditation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Versenken, tiefes Nachdenken". Die bei uns bekannteste Form ist die transzendentale Meditation.

Durch die Entspannung des Geistes werden auch auf körperlicher Ebene positive Nebenwirkungen erzielt. Die Atmung vertieft sich und es wird mehr Sauerstoff in den Blutkreislauf gepumpt.

Eine Technik aus der transzendentalen Meditation ist die Meditation mit einem Wort, dem sogenannten Mantra.

Durch ständiges Wiederholen des Mantras entsteht eine Gedankenstruktur, die positiv, wohltuend und beruhigend ist. Suchen Sie sich ein Wort aus, das wohlklingend und neutral ist.

Ein Beispiel

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    Nehmen Sie eine entspannte Sitzhaltung ein (die klassische Haltung ist der Lotossitz), bei der Ihre Wirbelsäule gerade aufgerichtet ist. Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie ruhig und gleichmäßig.

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    Sprechen Sie nun Ihr Mantra langsam und rhythmisch einige Male laut.

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    Nachdem Sie das Wort mindestens dreimal laut ausgesprochen haben, sagen Sie es immer leiser, bis Sie es schließlich nur noch flüstern.

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    Stellen Sie sich nun das Wort nur noch innerlich vor. Denken Sie es, aber sprechen Sie es nicht. Lassen Sie sich anfangs etwa fünf, später etwa 15 bis 20 Minuten Zeit dafür. Konzentrieren Sie sich in dieser Zeit nur auf das Mantra, spüren Sie seinem Klang nach und denken Sie an nichts anderes.

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    Danach lassen Sie Ihre Alltagsgedanken wieder Einzug halten. Bleiben Sie noch einige Minuten mit geschlossenen Augen sitzen. Öffnen Sie dann Ihre Augen und atmen Sie tief ein und aus. Strecken Sie Ihren Körper leicht durch.