Gestörter Schlaf – oft nur ein Symptom

Ganz oben auf der Liste der Gründe für einen chronisch schlechten Schlaf steht sicher unser Lebensstil: Zu spätes und zu fettes Essen, Nikotin, Alkohol und Koffein – das bringt unsere Schlafarchitektur mächtig durcheinander. Aber auch unsere Schlafgewohnheiten an sich beeinflussen unsere Schlafqualität: In schlecht abgedunkelten, überheizten Räumen und auf zu weichen oder zu harten Matratzen schläft es sich eindeutig schlechter. Auch die Einnahme von Medikamenten, wie Mitteln gegen Sodbrennen oder bestimmten Antibiotika, können schlaflose Nächte bereiten.

Wenn Angst den Schlaf raubt 

Sehr häufig sind Schlafstörungen aber auch nur ein Symptom eines ganz anderen Problems. Menschen mit belastenden Unruhezuständen und Angstgefühlen leiden regelmäßig unter Einschlaf-, vor allem aber unter Durchschlafstörungen, weil sie die kreisenden Gedanken auch in der Nacht nicht loswerden. Wenn sich das Gedankenkarussell dreht, ist an Schlaf nicht zu denken. Aber genau hier lässt sich bei der Ursache ansetzen.