Warum bin ich gestresst?

Welche Reize verursachen Stress?

Gab es Stress eigentlich auch schon früher? Stress gibt es seit Anbeginn der Menschheit, unsere Instinkte haben uns früher wie heute vor Gefahren gewarnt. Damals war es vielleicht ein Rudel Wölfe, das uns in Angst und Stress versetzt hat, heute treten gleiche oder ähnliche Warnsignale im Beruf auf. Auslöser können Angst vor den Anforderungen sowie Probleme mit Kunden, Kollegen oder dem Chef sein.

Man unterscheidet drei Arten von Stress:

  • Körperlicher Stress wird durch unterschiedliche Umwelteinflüsse hervorgerufen, hier zählen beispielsweise Lärm, Hitze, Schmerz, Schlaf- oder Sauerstoffmangel dazu.
  • Seelischer Stress wird vor allem durch psychische Daueranspannung, Einsamkeit, aber auch durch Konflikte oder Druck, den man auf sich selbst ausübt, erzeugt. 
  • Sozialer Stress bildet sich durch die gesellschaftliche Position des Einzelnen heraus. Gründe hierfür sind gesellschaftliche Zwänge, Konkurrenzdruck im Beruf, Probleme in der Beziehung oder der Familie.

Oft hören die Belastungen durch körperlichen, seelischen oder sozialen Stress nicht von allein auf. Dann ist es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen und auf den eigenen Körper zu hören. 

Wiederholen sich Stresssituationen häufig, so geht dies mit der Zeit an die körperliche Substanz. Das dauerhafte „Unterstromstehen“ führt zu einer Verringerung unserer Leistungsfähigkeit. Wir werden müde und abgespannt, können aber zugleich nicht zur Ruhe kommen. Schließlich schlägt sich das Ganze dann in körperlichen Beschwerden nieder, deren Ursachen aber in unserem seelischen Ungleichgewicht liegen.

Stressbelastung, als Reaktion auf zu viel Anspannung, ist ein Zeichen dafür, dass der natürliche Rhythmus eines Menschen aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Um dem entgegenzuwirken, sollte der eigene Lebensstil selbstkritisch hinterfragt werden.