Pflichtangaben

Lasea® Wirkstoff: Lavendelöl

Anwendungsgebiete:
Zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Auslöser & Ursachen

Angstgefühle – ein vertrautes Phänomen

Ob in einer akuten Situation oder angesichts belastender Aufgaben – wir alle kennen das Gefühl von Angst. Dabei empfindet sie natürlich jeder Mensch anders und geht unterschiedlich mit ihr um. Genauso vielfältig sind die Ursachen. Doch was löst Angst aus, und was passiert genau in unserem Körper?

Das Gefühl Angst – ein natürlicher Selbstschutz

Im Grunde ist Angst ein natürliches Phänomen bzw. eine biologische Reaktion unseres Körpers. Sie gehört sozusagen zu unserer genetischen Grundausstattung. Angst hilft uns dabei, uns angesichts einer ernsten oder vielleicht sogar riskanten Situation aktiv zu schützen.

 

So traten beispielsweise bereits unsere Vorfahren der Frühzeit den Rückzug an, wenn ihnen gefährliche Tiere begegneten. Ohne Angst wäre die Menschheit also schon längst ausgestorben. Heute sind wir logischerweise mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert – doch die Reaktion ist im Kern nach wie vor dieselbe. Wann immer wir etwas als bedrohlich empfinden, wird unser Organismus in Alarmbereitschaft versetzt und unterstützt uns dabei, die jeweilige Lage besser zu bewältigen.

Was geschieht in unserem Körper?

Angesichts von Druck, Stress oder eines Augenblicks, den wir als bedenklich wahrnehmen und der uns verunsichert, schüttet unser Körper vermehrt Hormone wie etwa Adrenalin aus. Herzschlag und Blutdruck steigen, die Bronchien erweitern sich und unser gesamter Stoffwechsel läuft beschleunigt ab. Wir kennen es alle: Man wird kurzatmig, und das Herz schlägt buchstäblich bis zum Hals. Manchmal verspüren wir auch den bezeichnenden Kloß in der Kehle. Doch genau diese Anzeichen helfen uns dabei, eine Situation besser einzuschätzen und im Ernstfall die richtige Entscheidung zu treffen. Angst ist also ein ebenso wichtiges Warnsignal unseres Organismus’ wie etwa Schmerz, da sie uns zur Vorsicht mahnt. Gäbe es diese körperlichen Symptome nicht, würden wir ungewollt in gefährliche Situationen geraten und permanent Raubbau an unseren Kräften betreiben.

 

Experten sprechen im Zusammenhang mit Angst gern von der Fight-or-Flight-Reaktion. Der amerikanische Physiologe Walter Cannon prägte diesen Begriff im Jahr 1915. Er bedeutet wörtlich übersetzt Kampf oder Flucht und beschreibt sehr treffend diesen Schutzreflex, den eine prekäre Situation in uns auslöst.

Was kann Angstgefühle auslösen?

Meist sind es die ganz alltäglichen Begleitumstände, die uns fordern. Oft führen jedoch auch aktuelle Geschehnisse unserer Zeit zu einem Gefühl der Angst. Jeder von uns kann ganz individuelle Ursachen nennen. Schließlich sieht unser Alltag sehr unterschiedlich aus, und wir haben im Laufe unseres Lebens sehr verschiedene Erfahrungen gemacht, die uns nachhaltig prägen.

Stress und Belastungen im Alltag

Ob Beruf, Familie oder Freizeit – wir alle müssen täglich einer Fülle an Aufgaben und Erwartungen gerecht werden. Da kann es schnell passieren, dass wir mit psychischen und körperlichen Begleiterscheinungen wie innerer Unruhe, kreisenden Gedanken oder sogar Angstgefühlen reagieren.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Auslöser innerer Unruhe.

Sorgen um Gesundheit und Existenz

Auch die Sorge vor Krankheit kann spürbare Angstgefühle auslösen – erst recht, wenn wir akut erkrankt sind. Dazu kommt Angst um den Job. Sie brennt angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt vielen von uns unter den Nägeln.

Die aktuelle politische Lage

Ob Steuerpolitik, internationaler Terror oder Klimawandel – das Verfolgen der aktuellen Nachrichten bietet ebenfalls nicht selten Grund für Unsicherheit und Zukunftsängste.

Wenn Angst krank macht

Generell ist Angst nicht zwingend eine Krankheit. Solange sie klar nachvollziehbare Auslöser sowie Gründe hat und situationsgebunden auftritt, gehört sie zu unserem täglichen Begleiter und ist – wie eben beschrieben – sogar ein durchaus positiver Schutzreflex. Wenn innere Unruhe oder Angstgefühle jedoch ohne ersichtliche, konkrete Ursache auftreten oder gar länger anhalten, können wir tatsächlich seelisch und körperlich krank werden. Angsterkrankungen, depressive und ähnliche psychischen Störungen gehören zu den häufigsten Krankheiten unserer Zeit.

 

Beginnen sich Angstgefühle regelrecht zu verselbstständigen, nehmen sie Organismus und Seele irgendwann komplett in Beschlag. Spätestens an diesem Punkt kann eine ernste Angststörung vorliegen.

 

Die Grenze zwischen den ganz alltäglichen Angstgefühlen und einer Krankheit verläuft jedoch fließend. Auch die dafür in der Medizin gebräuchlichen Begriffe sind nicht immer trennscharf zu definieren. Umso wichtiger, dass man über die häufigsten Angsterkrankungen sowie ihre Symptome Bescheid weiß. Denn nur so kann man erste Anzeichen besser einordnen und ist in der Lage, rechtzeitig gegenzusteuern.

Die häufigsten Angsterkrankungen

Bekannt sind soziale Ängste, Panikattacken oder spezifische Phobien – die Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen. Unter „Agoraphobie“ versteht man beispielsweise die sogenannte Platzangst.

Manche Menschen leiden aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und werden von ebendieser Erinnerung immer wieder heimgesucht.

Darüber hinaus gibt es noch die generalisierte Angststörung. Darunter versteht man Angstgefühle, die dauerhaft über mindestens sechs Monate anhalten.

Das Thema Angsterkrankungen ist also ungemein vielschichtig.

 

Hier lesen Sie Details zu den verschiedenen Formen der Angst.

Ehrlichkeit zählt!

Oft neigen wir dazu, unsere Angstzustände zu verdrängen. Unbewusst entwickeln wir eventuell eine Art Vermeidungsverhalten. Wir möchten uns keine Schwäche zugestehen und am liebsten tagein tagaus perfekt funktionieren – uns selbst ebenso wie unserem menschlichen Umfeld gegenüber. Keine Müdigkeit vorschützen und durchhalten!

 

Dies ist durchaus verständlich. Unsere Gesellschaft ist quasi auf Leistung programmiert. Daher sind Angststörungen oder Depressionen nach wie vor oft ein Tabuthema. Selbst Ärzte sind verpflichtet, psychische Erkrankungen im Zuge einer Krankschreibung auf Wunsch des Patienten nicht offiziell auszuweisen. Eigentlich ist es absurd: Psychische Krankheiten sind heute hinlänglich bekannt, und Tausende von Menschen leiden darunter. Dennoch herrscht darüber meist Stillschweigen, da sie mit einem gewissen Makel verbunden sind. Und wer gibt dies dann schon gern zu?

 

Der wichtigste Rat: Seien Sie sich selbst gegenüber ehrlich. Versuchen Sie, ganz bewusst Stress und Druck in Ihrem Alltag Schritt für Schritt abzubauen.

 

Erfahren Sie, wie dem allgegenwärtigen Stress begegnen können.

 

Werden Angstgefühle oder starke Angst aber chronisch und lassen Sie nicht mehr los – sprechen Sie offen darüber. Hören Sie auf Ihren Körper und Ihre Seele und ziehen Sie rechtzeitig Ihren Arzt ins Vertrauen. Gerade weil die Entwicklung einer Angststörung ein schleichender Prozess ist, bedarf die Diagnose medizinischen Know-hows.

Wie kann man Angststörungen behandeln?

Angststörungen lassen sich heute sehr individuell und erfolgreich therapieren. Die kognitive Verhaltenstherapie ist hier die etablierteste Methode und hilft betroffenen Patienten beispielsweise, ihre Selbstwahrnehmung genauer zu betrachten und auf dieser Basis angstauslösenden Faktoren gezielt entgegenzuwirken. Die moderne Psychotherapie offeriert heute zahlreiche Ansätze. Überdies gibt es viele Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung – etwa mit sogenannten Selektiven-Serotonin-Noradrenalin-Hemmern oder anderen Antidepressiva.

 

Lesen Sie mehr über die Behandlung von Angststörungen.

 

Auch pflanzliche Arzneimittel können auf ganz natürlichem Wege sowie weitgehend frei von Nebenwirkungen zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit führen. So hilft Lasea® mit einem speziellen Arzneilavendelöl gegen innere Unruhe, Angstgefühle und daraus resultierende Schlafstörungen.

 

Schämen Sie sich nicht, Angstgefühle und psychische Probleme offen zu artikulieren. Stellen Sie sich bewusst den Beschwerden. So können Sie vermeiden, dass die Symptome eventuell chronisch werden und am Ende tatsächlich in einer ernstzunehmenden psychischen oder körperlichen Erkrankung münden.

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