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Lasea® Wirkstoff: Lavendelöl

Anwendungsgebiete:
Zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Arten von Schlafstörungen

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?


Generell bezeichnen Mediziner Ein- und Durchschlafstörungen als Insomnie. In Fachkreisen wird noch weiter unterschieden – zum Beispiel zwischen einer sekundären oder primären Insomnie. Letztere zeichnet sich dadurch aus, dass ihr keine nachweisbare Erkrankung (z. B. Herz- und Lungenerkrankungen, chronische Nierenerkrankungen) zugrunde liegt.
Studien zufolge leiden gerade in den westlichen Industrienationen etwa zehn Prozent der Erwachsenen sogar unter chronischen Insomnien.* Tendenz steigend! Der Anteil von Betroffenen mit Schlafstörungen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Kein Wunder – denn die Aufgaben unseres Alltags sind immens. Wir alle stehen Tag für Tag unter Druck, was sich logischerweise auch ungünstig auf unseren Schlaf während der Nacht auswirken kann. Vielen von uns ist das Problem also bestens vertraut.

 

* Ohayon MM: Sleep Med Rev 2010; 6:97-111

Woran erkennt man eine Insomnie?

Meist folgen die Symptome von Schlafproblemen ähnlichen Mustern. Allem voran leiden die Betroffenen unter Einschlafproblemen und Durchschlafstörungen. Vielleicht kennen Sie es selbst – man hat abends Schwierigkeiten einzuschlafen, wacht während der Nacht oft auf und liegt lange wach, bevor man wieder in den Schlaf findet. Manche Patienten wachen außerdem morgens sehr früh auf und finden dann keinen Schlaf  mehr. Die Nacht ist dann buchstäblich schon in den ersten Morgenstunden vorbei. Diese Symptome führen insgesamt zu einem nicht erholsamen Schlaf. Die Folgen liegen auf der Hand: Am nächsten Morgen fühlen wir uns erschöpft, unausgeschlafen und sehen uns den Herausforderungen des Alltags umso weniger gewachsen.

Welche Ursachen stecken hinter Schlafstörungen?

Eine Insomnie kann viele Auslöser haben. Die primäre Insomnie erkennt man vor allem daran, dass keine anderen Ursachen vorliegen. Liegen keine körperlichen Ursachen vor, spricht man von „nicht-organischer Insomnie“. Die Betroffenen sind physisch gesund und nehmen auch keine bestimmten Medikamente wie Blutdrucksenker, Hormonpräparate, Psychopharmaka oder ähnliche Substanzen ein, die den Schlaf negativ beeinträchtigen könnten. Kurz – ausreichendem Schlaf stünde eigentlich nichts im Wege. Doch woran liegt es dann, dass man nachts schlecht schläft? Liegt eventuell eine Depression vor? Denn auch psychische Erkrankungen wie diese gehen oft mit Schlafstörungen einher.

Erfahren Sie mehr über die Ursachen von Schlafstörungen.

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Eine weit verbreitete Ursache von Insomnie sind ungünstige Schlafgewohnheiten wie z. B. zu lange Bettzeiten, unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus oder das Schlafen am Tag. Aber auch schlafbehindernde, negative Gedanken gehören zu den häufigen Ursachen. Oft begleiten uns die Probleme und der Stress des Tages auch nachts. Wir liegen wach, grübeln, schlafen schlecht und sind tagsüber umso weniger belastbar. Daraus entstehen nicht selten innere Unruhe und die Sorge, aufgrund unserer Tagesmüdigkeit im Alltag zu versagen – was uns in der Folge nachts erneut den Schlaf raubt. Daraus kann schnell ein wahres „Gedankenkarussell“ entstehen.

Hier lesen Sie mehr über innere Unruhe.

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Kann eine Insomnie chronisch werden?

Generell spricht man von einer Insomnie, wenn die Schlafstörungen mindestens dreimal pro Woche und über einen Zeitraum von einem Monat auftreten. Halten die Symptome noch länger an und werden eher zur Regel als zur Ausnahme, können sie unter Umständen chronisch werden. Dann sinkt nicht nur unsere Belastbarkeit, sondern auch unsere gesamte Lebensqualität weiter ab. Chronische Schlafstörungen können sich ungünstig auf Organismus und Seele auswirken und zu merklichen Herz-Kreislauf-Problemen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen. Hören Sie also auf Ihren Körper. Denn man kann selbst viel dafür tun, um den Schlaf und damit die Lebensqualität zu verbessern.

Was kann man gegen akute Schlafstörungen tun?

Manchmal können schon äußere Bedingungen Schlafstörungen begünstigen. Dazu zählen bereits so scheinbar banale Dinge wie etwa eine zu warme Raumtemperatur im Schlafzimmer, eine ungeeignete Matratze oder die ein oder andere persönliche Angewohnheit oder Verhaltensweise direkt vor dem Schlafengehen. Sie haben es in der Hand! Denn genau solche Aspekte können Sie mit etwas Eigeninitiative und Bewusstsein selbst optimieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie sich Ihr Schlaf verbessern lässt.

 

Wertvolle Tipps für besseren Schlaf.

 

Auch pflanzliche Arzneimittel können dabei unterstützen, zurück zu erholsamem Schlaf zu finden. Sind innere Unruhe und Nervosität die Ursache, kann Lasea® beispielsweise mit einem speziellen Arzneilavendelöl wirksam und verträglich helfen.  Lasea® erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke.


Lernen Sie Lasea® kennen.

 

 

Was versteht man unter Hypersomnie?

Vielleicht haben Sie diesen Begriff schon einmal gehört. Mediziner übersetzen ihn mit „Schlafsucht“ oder „Tagesschläfrigkeit“. Sprich – die Betroffenen leiden unter übermäßiger Müdigkeit während des Tages und werden vom Schlaf oft förmlich übermannt. Manchmal neigen sie zu regelrechten Schlafattacken wie etwa Sekundenschlaf, häufig auch unter andauernder, bleierner Müdigkeit im Tagesablauf. Die übermäßige Schlafneigung bzw. die Schlafanfälle während des Tages sind nicht erklärbar durch eine unzureichende Schlafdauer.

Wie kann eine Therapie chronischer Schlafstörungen aussehen?

Das Wichtigste zuerst: Die Behandlung von chronischen Schlafstörungen gleicht ein wenig einer Detektivarbeit. Oder nennen wir es salopp „Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“. Denn so verschieden die Symptome sind, desto umfassender sind auch die Ursachen von Schlafstörungen. Selbst Mediziner können auf den ersten Blick keine seriöse Ad-hoc-Diagnose stellen und führen daher zunächst entsprechende Untersuchungen durch, um der Wurzel des Übels näher auf die Spur zu kommen.
Vertrauen Sie sich also bei länger andauernden Schlafproblemen einem Arzt an. Er wird unterschiedliche Facetten hinterfragen und mögliche körperliche oder seelische Auslöser genau unter die Lupe nehmen. Leiden Sie eventuell unter einer bislang unerkannten Schlafapnoe – d.h., unter Aussetzern der Atmung während der Nacht? Liegt bei Ihnen ein sogenanntes Restless-Legs-Syndrom mit permanenten, nächtlichen Bewegungen der Beine vor? Oder sind Ihre Schlafstörungen eher seelisch bedingt? Nutzen Sie in jedem Fall die Chance, Ihre Schlafprobleme näher zu ergründen. Die Medizin bietet dafür heute vielfältige Möglichkeiten – eventuell auch in Form einer Überweisung zu einem Schlafmediziner.

Was bringt eine Untersuchung im Schlaflabor?

Eine solche Untersuchung setzt stets im Ganzen an. Man beobachtet Ihren Schlaf während der Nacht und kann so entscheidende Schlüsse daraus ziehen. Neigen Sie vielleicht zu einer nachhaltigen Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus’? Wie sehen Ihre sogenannten REM-Phasen und Ihre Tiefschlafphasen aus? Eine solche Untersuchung liefert sehr aussagekräftige und ganzheitliche Parameter zur näheren Bestimmung Ihrer persönlichen Schlafqualität.

Eine fundierte Diagnose ist auf jeden Fall das Herzstück einer umso gezielteren Therapie. Gehen Sie den Ursachen Ihrer Schlafprobleme also auf den Grund. Und falls eine Optimierung Ihrer Schlafumgebung und andere Maßnahmen nicht dauerhaft helfen, nehmen Sie ruhig ärztliche Hilfe an. Schlafstörungen sind in unserer Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen. Niemand muss sich schämen, bei Bedarf einen Arzt aufzusuchen und seinen Rat anzunehmen. Dafür ist gesunder Schlaf einfach zu wichtig!

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