Pflichtangaben

Lasea® Wirkstoff: Lavendelöl. Zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG - Karlsruhe

 

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Was kann man tun, um besser zu schlafen?

So vielfältig die Ursachen für eine Schlafstörung sind, so facettenreiche Möglichkeiten gibt es, um aktiv entgegenzuwirken. Denn nicht immer liegen die Gründe in einer Erkrankung. Oft können schon kleine Dinge zu gestörtem Schlaf führen – zum Beispiel unser ganz alltäglicher Lebenswandel, der Konsum bestimmter Nahrungs- und Genussmittel oder die Beschaffenheit unseres Schlafzimmers. Eines ist in jedem Fall unbestritten: Tagesaktivität und Schlafplanung bestimmen den Verlauf der Nacht und damit auch erholsamen Schlaf.

Wie kann man seine Tagesaktivität verändern?

Nicht selten nehmen wir den Trubel und die Gedanken des Tages mit in die Nacht. Die Reduktion von Stress ist also ein sehr entscheidender Ansatzpunkt unser Einschlafen und Durchschlafen positiv zu beeinflussen. Dann sind Körper und Seele auch nachts im Einklang, und wir schlafen besser. Leicht gesagt! Denn Abschalten ist nicht einfach. Wir kennen es alle – weder im Job, noch im Privatbereich können wir uns mal eben so zurückziehen.


Letzten Endes ist es eine Frage des Bewusstseins. Gönnen Sie sich während des Tages ganz gezielt die eine oder andere Auszeit. Schämen Sie sich nicht, auch mal „Nein“ zu sagen und mögliche Probleme offen anzusprechen. Denn genau so machen Sie Ihrer Seele Luft. Achten Sie also stets auf die kleinen, alltäglichen Störgeräusche, die Ihre Seele belasten – Ihrem guten, erholsamen Schlaf zuliebe!
Tipps wie diese mögen auf den ersten Blick vielleicht sehr banal klingen. Doch schon solche Kleinigkeiten können konsequent befolgt wahre Wunder bewirken. Achten Sie bewusst auf sich und gehen Sie Schritt für Schritt vor.

 

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie täglich Stress reduzieren können.

Bewährte Entspannungsübungen

Kennen Sie Autogenes Training? Haben Sie Yoga, Meditation oder Progressive Muskelentspannung schon mal ausprobiert? Es gibt eine ganze Reihe solcher Entspannungstechniken, die sich in der Therapie von
Schlafstörungen bewährt haben. Testen Sie doch mal die eine oder andere Möglichkeit für sich persönlich aus. Fragen Sie Ihren Arzt, bei Ihrer Krankenkasse oder im Bekanntenkreis. Bestimmt werden auch in Ihrer Nähe professionelle Kurse angeboten.

 

Hier lesen Sie mehr über bewährte Entspannungsmethoden.

Wie kann man sein Schlafverhalten verändern?

Die meisten von uns denken über diese Frage nicht weiter nach. Man hat ein Schlafzimmer, ein Bett und geht irgendwann abends schlafen. Wer macht sich vor dem Schlafengehen schon Gedanken über die Qualität seines Schlafes? Doch genau dies lohnt sich. Denn möglicherweise haben wir uns über die Jahre unbemerkt und schleichend Dinge angewöhnt, die einem erholsamen Schlaf im Wege stehen.

Wie lange sollte man schlafen?

Allzu schnell glauben wir an pauschale Angaben, die wir irgendwann einmal gehört oder gelesen haben. Danach braucht ein Neugeborenes ca. 14 bis 17 Stunden Schlaf pro Tag, ein Erwachsender je nach Alter dagegen nur noch sechs bis neun Stunden. Keine Frage – solche wissenschaftlichen Angaben haben auf jeden Fall ihre Berechtigung. Doch sie dienen als Richtwert und bilden ein allgemeines Durchschnittsbild ab.

 

Generell sinkt unser Schlafbedürfnis mit den Lebensjahren. Aber wie viel Schlaf ein Mensch genau benötigt und wie viel für ihn ausreichend ist, ist individuell sehr verschieden. Wir alle haben unseren ganz persönlichen Lebensrhythmus. Grundsätzlich ist die Qualität des Schlafes viel wichtiger als seine Dauer. Machen Sie sich also bitte nicht zum Sklaven bestimmter Angaben. Denn schnell kann sich die Befolgung solcher Richtwerte verselbstständigen. Sprich – manche Menschen schlafen umso schlechter, nur weil sie glauben, bestimmte Vorgaben nicht zu erfüllen.

Das persönliche Schlaftagebuch

Lernen Sie Ihren persönlichen Schlaf-Wach-Rhythmus sowie Ihre innere Uhr näher kennen. Ein praktischer Tipp hierzu: Führen Sie doch mal mindestens sieben Tage lang ein Schlaftagebuch. Darin tragen Sie jeden Morgen bestimmte Angaben ein: Wann bin ich gestern zu Bett gegangen? Wie fühle ich mich heute? Wie sieht es mit meinem Einschlafen und Durchschlafen aus? Ihre Eintragungen helfen Ihnen, sich besser einzuschätzen. Ein Schlaftagebuch ist übrigens auch eine optimale Grundlage für ein Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker über Ihre Schlafstörungen.

 

Hier finden Sie die Vorlage für ein Schlaftagebuch

 

Wie kann man seine Schlafhygiene verbessern?

Dieser Begriff klingt vielleicht zunächst ein bisschen sperrig. Zu gut Deutsch steht dahinter aber eine gute, alte Volksweisheit, die bis heute Bestand hat: „Wie man sich bettet, so schläft man". Das heißt – es gibt eine Menge an Aspekten, die durchaus schlaffördernde Wirkungen entfalten können:

Stichwort Schlafengehen: Gehen Sie abends möglichst immer zur selben Zeit zu Bett. Und stehen Sie morgens zur selben Zeit auf. Auch am Wochenende. Damit sorgen Sie für einen regelmäßigen Schlafrhythmus.

Wie gut ist Ihre Matratze? Wie wohl fühlen Sie sich in Ihrem Bett? Achten Sie auf eine ergonomisch geeignete Unterlage, auf das richtige Kopfkissen und die geeignete Bettwäsche. Gute Beratung kann hier helfen.

Sorgen Sie für die richtige Raumtemperatur in Ihrem Schlafzimmer. Im Allgemeinen werden 16 bis 18 Grad Celsius empfohlen. Und falls kalte Füße Ihr persönliches Problem sind – drehen Sie nicht die Heizung auf, sondern schaffen Sie Abhilfe mit einer Wärmeflasche, einem Heizkissen oder Schlafsocken.

Sorgen Sie für frische Luft. Öffnen Sie vor dem Zubettgehen einfach für ein paar Minuten das Fenster Ihres Schlafzimmers. Dies ist ein einfacher Tipp mit guter Wirkung für eine erholsame Nacht.

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Meiden Sie schwere, fettige Kost am Abend oder zu viel Alkohol und Nikotin kurz vor dem Einschlafen. Denn Alkohol fördert nur bedingt erholsamen Schlaf. Er lässt zwar schneller einschlafen, führt aber zu einer verminderten Schlafqualität.

Generell sind Bewegung und Sport sehr wichtig, um unserem Körper einen wertvollen Ausgleich zum Stress des Alltags zu bieten und Energie abzubauen. Vermeiden Sie aber sportliche Aktivitäten ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Denn dann kommt Ihr Körper nur schlecht zur Ruhe und das Einschlafen kann beeinträchtigt werden.

Schalten Sie Ihr Handy und andere elektronische Geräte ab. Das Smartphone auf dem Nachttisch produziert das bekannte, blaue Licht und kann uns am Einschlafen hindert. Auch Brummgeräusche für eingegangene Nachrichten fördern nicht den erholsamen Schlaf.

Stichwort Mittagsschlaf: Übermannt Sie tagsüber die Müdigkeit, dann gönnen Sie sich zwischendurch – falls es Ihr Alltag zulässt – einen kurzen Mittagsschlaf. Maximal 30 Minuten sind ein guter Richtwert, der uns tagsüber schnell wieder auf die Beine hilft und abends nicht am Einschlafen hindert.

Kann man Schlafprobleme medikamentös behandeln?

Viele Menschen, die unter Schlafproblemen leiden, greifen zu chemisch-synthetischen Schlafmitteln. Verständlich – denn oft wünscht man sich die schnelle Tablette für zügige Abhilfe. Doch diese Mittel können viele Nebenwirkungen haben. Es gibt zahlreiche, alternative Produkte auf dem Markt. Pflanzliche Arzneimittel haben gleich mehrere Vorteile: Sie sind in der Regel gut verträglich, überzeugen aber gleichzeitig in puncto Wirkung.

Wenn Ihnen also die Tipps zur Schlafhygiene, Entspannungsübungen und übliche Hausmittel wie ein Glas heiße Milch oder ein warmes Bad vor dem Schlafengehen nicht helfen,  erhalten Sie in der Apotheke zahlreiche wirksame pflanzliche Arzneimittel, die Ihre Seele zur Ruhe kommen lassen und in der Folge auch erholsamen Schlaf fördern können –  z. B. Baldrian- und Melissenextrakte.  Auch ein Arzneimittel mit Lavendelöl ist besonders dann eine Überlegung, wenn ängstliche Verstimmungen Grund für die Unruhe sind, die mit Sorgen und kreisenden Gedanken am Einschlafen hindern.

 

Hier erfahren Sie Details über pflanzliche Arzneimittel

Arzneilavendel – Ihr persönlicher Ruhestifter

Lavendel ist als Wirkstoff seit Jahrhunderten für seine beruhigende und ausgleichende Wirkung bekannt. Das rezeptfreie Arzneimittel Lasea® enthält zum Beispiel ein spezielles und hochkonzentriertes Öl aus dem Arzneilavendel (Lavandula angustifolia Mill.). Das Präparat hat in zahlreichen klinischen Studien seine Wirksamkeit und Verträglichkeit bewiesen.* Lasea® wirkt nachweislich gegen innere Unruhe, Angstgefühle und daraus resultierende Schlafstörungen, macht aber weder abhängig oder tagsüber müde.*

 

*Kasper S: Pharmakon 2016; 4(4): 365-372.

 

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